Neues aus der Wissenschaft

17.07.2019
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Wissenschaftler kommen zu erstaunlichen Ergebnissen!

Dr. Bertholdt hat dieses Jahr 5 Studien (bioessays-journal: Studie von B. Beirowski, Studie von Brett B. Finlay & weiteren, Studie von M. C. Sugden & weiteren, Studie von J. Guo & weiteren, Studie von H. Antikainen & weiteren) gelesen und uns erklärt, wie wegweisend diese für den Alltag sind.

 

Die Forscher haben sich mit ganz unterschiedlichen Krankheiten beschäftigt und wollten herausfinden, ob es nicht Gemeinsamkeiten gibt, die man übersehen hat. Denn bisher wurde jede Krankheit bis zur atomaren Ebene genau betrachtet. Das war und ist natürlich hilfreich, um ein „tiefes“ Verständnis zu entwickeln.

 

Dieses Verständnis heißt zusammengefasst: gerade schwere Krankheiten wie Krebs, Alzheimer, Diabetes oder Parkinson sind in ihren Auswirkungen so komplex und vielfältig, dass es kaum möglich ist, diese mit einem einzigen Medikament oder einer Behandlungsform in den Griff zu bekommen. Das scheint der Grund zu sein, weshalb diese Krankheiten noch existieren und keine generelle Heilung für alle Menschen (mit z.B. einer Pille) erfolgen kann.

 

Hier ist es weniger ein Problem, dass sich bei Krankheiten zu viele unterschiedliche Moleküle mit- und gegeneinander in negativer Wechselwirkung befinden, sondern dass die übergeordneten Zusammenhänge nicht erkannt wurden. Wer mit der Lupe die Grashalme einzeln betrachtet, dem geht der Blick für die Wiese als Ganzes verloren. Diese Studien sind nun also der Beginn, „die Wiese als Ganzes“ zu betrachten. Und dabei haben die Forscher folgende Schlüsse gezogen:

  1. Schwere Krankheiten (die untersuchten) zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf den gesamten Stoffwechsel zielen
  2. das tun diese Krankheiten, in dem sie den Abbau von sowohl einzelnen Molekülen aber auch ganzen Organellen behindern
  3. ein ganz erheblicher, positiver Einfluss auf den Stoffwechsel lässt sich durch eine „bestimmte Ernährung“ als auch durch körperliche Aktivität erreichen.

Der 3. Punkt hört sich banal an, bedeutet jedoch eine absolute (R)evolution im Denken der Wissenschaft: Nahrung ist geeignet, dich gesund zu machen! Gezielte Ernährung kann besser wirken als ein Medikament! Du kannst durch Sport & Ernährung deine Gesundheit WESENTLICH und POSITIV beeinflussen! Auch das biologische Alter kann sich dadurch „verjüngen“.
Hippokrates lässt grüßen

 

In der Zeitschrift „Die Zeit“ haben wir dazu auch noch einen sehr spannenden Artikel gefunden:

Er befasst sich mit einer weiteren Studie aus Amerika. Sie wurde zwar erst an 9 Probanden (alle männlich) erfolgreich getestet, sorgt jedoch für große Aufmerksamkeit: Im Fokus stand die Thymusdrüse. Der Thymus kann als Trainings- und Ausbildungslager für die körpereigenen Soldaten angesehen werden. Der „normale“ Verlauf der menschlichen Entwicklung sieht so aus, dass nach dem Jugendalter der Thymus verkümmert und sich in fettiges Gewebe umwandelt. Die als Kind aufgebauten Reserven an Immunzellen reichen gut über das 60. (biologische) Lebensjahr aus, aber dann wird’s wesentlich weniger – zumindest bei vielen.

 

Ziel der Studie war es, aus dem vollständig verfettetem Gewebe wieder Thymusgewebe zu erschaffen und anscheinend ist das auch gelungen. Wie? Mit der Kombination 3er bekannter Wirkstoffe:

  1. das Wachstumshormon HGH
  2. die sexualhormonähnliche Substanz DHEA
  3. das Diabetesmittel Metformin

HGH sollte das Thymusgewebe zum Wachstum animieren, die beiden anderen nur die Nebenwirkungen davon blockieren. Fazit: es hat geklappt, mit „keinen nennenswerten Nebenwirkungen“... Es scheint also möglich zu sein, den Thymus durch gezielte Gabe von Hormonen wieder wachsen zu lassen. Durch die Untersuchung des biologischen Lebensalters konnte man sagen: 1 Jahr mit diesen Wirkstoffen hat zu einer Verjüngung von 2,5 Jahren geführt. Jetzt wollen sie das natürlich als Pille anbieten…

 

Okay – und nun zur Überraschung:

HGH wird von der Hypophyse als körpereigener Stoff produziert und es ist schon längst bekannt, dass dieser Stoff durch

  1. Intervallfasten & Sport (kurbelt den Stoffwechsel an und stimuliert die Hypophyse)
  2. gezielte Ernährung (bestimmte Lebensmittel fördern die Produktion und führen zu einem gesunden Stoffwechsel, der den Abbau von Müll beschleunigt)
  3. weniger Bauchfett (je schlanker, desto mehr wird produziert)
  4. wenig Zucker & Alkohol (beide deaktivieren die HGH-Produktion)

vermehrt hergestellt wird. OHNE Nebenwirkungen. Allein das Intervallfasten kann die HGH-Werte um ca. das 12fache erhöhen. WOW!!!

 

Es gibt Menschen, die mit 90 noch die gleichen Werte haben wie mit 20 und Tiere haben anscheinend einen über ihr Alter hinweg gleichmäßig hohen Hormonspiegel. Auch ist bekannt, dass die Hypophyse in jedem Alter gleich viel HGH produzieren kann, es aber die Stimulation (Sport, Ernährung…) braucht, damit es auch entsprechend ausgeschüttet wird.

 

Was wollen wir also?

  1. ausgeschüttetes HGH ohne Nebenwirkungen, damit das Wachstumshormon die Thymusdrüse auch weit nach dem 60. Lebensjahr aktiv hält
  2. einen Stoffwechsel, der richtig abbaut & versorgt und somit unsere Gesundheit entsprechend unterstützt

Na dann wissen Sie jetzt, was zu tun ist!

 

 

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